01 Dezember 2010

Zwei Energiebündel

Das Traumhaus der Maurers am Schliersee er-hält seine Raumwärme via Pfahlfundament und kochendes Wasser direkt aus dem Quooker-Hahn. Das moderne „Rauchkuchlhaus“ erfüllt so das erklärte Ziel der Bauherren: unter ihrem Dach Systeme zu vereinen, die Zukunft haben.
Barbara Maurer wollte in der Tradition ihrer Heimat, aber gleichzeitig modern und zeit-gemäß bauen: „Tradition ist Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche“.
So adaptierte sie zwar das Prinzip eines zent-ralen Funktionsbereiches aus Stein mitten im Holzhaus von den Rauchküchen ihrer Kind-heit, setzte es aber optisch und energie-technisch fürs neue Jahrtausend um. Trotz des Standortes am Schliersee kamen Jodlerstil, Jägerzaun und Geranienbalkon für sie genauso wenig infrage, wie der pfeifende Wasserkessel auf dem Herd.

Privates Energiemanagement
Der Bauherr, der sich als Fahrzeug-Ingenieur beruflich mit modernem Energie-management und alternativen Antriebskonzepten beschäftigt, wollte auch für sein privates Umfeld zukunftsweisende Ideen. Diese realisierten die Maurers gemeinsam mit Architekt Helgo von Meier: Da der nicht tragfähige Baugrund des Seekreide eine Ab-stützung des Baukörpers mit Pfäh-len erforderte, wurden diese gleichzeitig für die geothermische Wärmegewinnung genutzt und die Sondenleitungen für die Sole-/Wasser-Wärmepumpe direkt in die Rammpfähle eingebaut. Ganz wörtlich eine fundamentale Ener-gieersparnis, die bei der Küchen-ausstattung ihr Pendant fand.

Der Kochend-Wasser-Hahn
Dort entschieden sich die Maurers für das Quooker-System, das kochendes Wasser auf Knopfdruck liefert. Dies geschieht mit Hilfe eines kompakten 3-Liter-Wasserreservoirs unter der Spüle, an das der auf der Arbeitsfläche fest montierte Kochend-Wasser-Hahn angeschlossen ist. Aus der Frischwasserleitung strömt Was-ser ins Reservoir und wird dort elektrisch auf 110° C erhitzt. Eine patentierte Hoch-vakuum-Isolation (VAQ) hält den Stromverbrauch auf minimalen 10 Watt. So wird beim schnellen Aufbrühen einer Tasse Tee, genau wie beim Kartoffeln kochen, Gemüse blanchieren, Schneidbrett säubern und zahllosen anderen Tätigkeiten des Küchenalltags weder Energie noch Wasser oder Zeit verschwendet. Ganz im Sinne der Maurers, „energisch“ in die Zukunft zu denken. Am bayerischen Schliersee ist dies perfekt gelungen.

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