Karel Rietveld ist Kaffeeexperte und Eigentümer von zwei Kaffeegeschäften. Mit seinem Quooker brüht er wunderbare Filterkaffees auf.

Karel Rietveld beginnt seinen Tag regelmäßig mit einer Tasse Tee, anschließend geht es dann aber um seine Kunden und die lieben seinen Kaffee.
Espresso, Cappuccino, Latte, Flat Whites, aber auch mit einem Filterkaffee bereitet er sich gerne eine Freude. ‘Filterkaffee ist Kaffee für den Liebhaber,’ meint Karel. ‘Er wird schwarz getrunken, um die Komplexität und das Fruchtaroma aus dem Kaffee herausschmecken zu können. Ein Schluck und in unserem Mund spielt sich eine regelrechte Explosion ab.’ Das Aufbrühen eines guten Filterkaffees ist arbeitsintensiv und will gelernt sein. Das Durchlaufen alleine dauert schon drei Minuten, deshalb der Ausdruck Slow Coffee. Seitdem wir hier einen Quooker haben, geht es bei ihm schon etwas weniger ‘slow‘ zu. Karel: ‘Am Anfang habe ich etwas Widerstand gegen den Quooker gespürt. Was sollte man mit so einem Ding, welches kochendes Wasser abgibt? Ich schwörte auf meinen ‘Über-Boiler’, den ich genau auf 92,6°C einstellen konnte. Dies ist die optimale Temperatur für Filterkaffee. Dann wurde mir jedoch bewusst, dass die Temperatur des heißen Wassers schnell sinkt. Bis ich dann einen kleinen Kessel gefüllt hatte, verlor das Wasser bereits 5°C und wenn man ihn dann noch kurz stehen ließ, bevor man das Wasser über den Kaffee goss, war es eigentlich schon kalt. Also dachte ich mir, als ich meine zweite Filiale eröffnete: ich werde so einen Quooker doch mal ausprobieren. Und was glauben Sie? Es funktioniert perfekt. Natürlich musste ich anfangs meinen gewohnten Arbeitsablauf mit einem Thermometer überprüfen, wusste dann aber sofort, wie schnell das Wasser abkühlt und wieviel Zeit man sich nehmen muss, bevor das Wasser über den Kaffee gegossen wird. Das muss man halt ausprobieren, hat es aber sehr schnell raus. Und so ganz genau muss es nun auch wieder nicht sein.’

Nein?
‘Nun ja, ich habe einen Hang zur Perfektion und bin ein Genauigkeitsfanatiker. Man kann es zwar bis auf 0,1 Grad genau machen wollen, dann wird es aber schon ein bisschen zu speziell. Bei un verwenden wir Kaffeebohnen der besten Plantagen der Welt, die wir direkt vom Bauern einkaufen.

Eigentlich müsste man die Wassertemperatur je Kaffeesorte genau anpassen können. Das kann man alles ausprobieren. Ich bin aber nicht nur Kaffeeexperte, sondern auch Unternehmer, ich suche nach einem Gleichgewicht. Und dann ist eine Temperatur um oder nahe 92 Grad wirklich hervorragend.

Der Feinschmecker kommt bei uns ganz gewiss auf seine Kosten, aber 90% der Kunden kommen einfach wegen eines ganz leckeren Kaffees hierher, nicht mehr und nicht weniger. Und für Tee ist der Quooker ebenso absolut ideal. Früher haben wir den Tee mit Wasser aus der Kaffeemaschine aufgesetzt. Wenn dort aber auch jemand Espressi zubereitete, stand man sich manchmal ganz schön im Weg. Seit wir den Quooker haben, gehört dies der Vergangenheit an. Bei einem arbeitsreichen Wochenende wird manchmal hundertmal am Tag am Quooker gedreht. Er funktioniert einfach, schnell, zuverlässig und das kochende Wasser steht immer zur Verfügung. Mittlerweile möchte ich für mein anderes Geschäft auch einen Quooker und zu Hause könnte ich ebenfalls so ein praktisches Ding gebrauchen, denn auch beim Kochen erscheint er mir eine tolle Hilfe. Ich weiß mittlerweile auch, wie einfach man ihn installieren kann. Einfach den alten Wasserhahn herausnehmen und den Quooker montieren.

Erfahrungen
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